Schlafstörungen nehmen drastisch zu

Die Frühjahrsmüdigkeit überfällt wieder viele von uns !!?? Ist es der unzureichende Schlaf??

Aus dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport geht  hervor, dass  4 von 5 Menschen in Deutschland schlecht schlafen.  Jeder 10. Erwerbstätige zwischen 18 und 65 Jahren leidet unter krankhaften Schlafproblemen. Der Verbrauch an Schlafmitteln steigt besorgniserregend.

Während 2009 in einer Umfrage von 35 – 65- Jährigen 19,4% angaben, dass sie  3 x und mehr pro Woche unter Ein- und Durch- Schlafstörungen leiden, waren es 2016 bereits 30,9%.

Der Schlafmangel hat Folgen. Nahezu jeder Zweite  ist am Arbeitsplatz müde, jeder Dritte ist regelmäßig erschöpft, viele kennen das Phänomen des „Sekundenschlafs“. 15 – 20% aller Unfälle im Transportwesen sind durch Müdigkeit verursacht!!

Eine bestimmte Zeit für ausreichend Schlaf lässt sich aber nicht generell festlegen. Genauso wie es nicht möglich ist, eine allgemein gültige optimale Zeit fürs Zu-Bett-Legen und Aufstehen festzulegen.

Entscheidend ist, dass die Schlafarchitektur stimmt mit etwa 4 Episoden von jeweils ca. 1,5 Std. langen Schlafperioden mit Einschlaf/Leichtschlaf – Tiefschlaf – und REM – Phase.  D.h. mit 5 – 6 Std. ist erholsamer Schlaf möglich. Vorausgesetzt, man schläft in dieser Zeit ungestört durch.

Der entscheidende Indikator für Schlafmangel ist Tagesmüdigkeit !

Wenn aber tatsächlich ein Schlafmangel vorliegt, dann kann das erhebliche gesundheitliche Folgen haben:

Schlafmangel steigert den Hunger. Übergewicht ist vorprogrammiert.

Im Rahmen von Übergewicht und Adipositas häufen sich  dann die Phasen von Schlafapnoe (Atemstillstände während des Schlafes).

Chronischer Schlafmangel oder Störungen des Schlafrhythmus können aber auch fatale Langzeitfolgen haben und zu Bluthochdruck, koronarer Herzerkrankung, Schlaganfall, Magen-Darm-Erkrankungen, Krebs und psychischen Störungen, zum Beispiel Depressionen, führen.

Neben den arbeitsbedingten Risikofaktoren  (  Stress durch Termin- und Leistungsdruck, Nachtschicht etc. ) und privat bedingtem Stress hat  die Ernährung einen entscheidenden Einfluss auf die Qualität des Schlafes.

Jeder kennt das:  Nach einer üppigen und schweren Mahlzeit wälzt man sich unruhig im Bett herum und kann nicht einschlafen. Man sollte also nur ein kleines ( kalorienarmes) Abendbrot zu sich nehmen, nach Möglichkeit 2 – 4 Std. vor dem Schlafengehen:  Fettarm, nicht zu stark gewürzt, nicht zu säurehaltig.  Und wenig schnell resorbierbare Kohlenhydrate – um einen überschießenden Insulinanstieg in der Nacht zu verhindern.

Denn Insulin blockiert den nächtlichen Fettabbau und behindert die Sekretion des Wachstumshormons HGH.  Dies wird zu 75% im Schlaf gebildet.  HGH fördert den Abbau des Fetts in unsereren ( insbesondere viszeralen) Fettzellen und stellt damit körpereigenes Fett zur Energiegewinnung zur Verfügung. Außerdem werden durch HGH im Schlaf neue Proteinstrukturen für den Zellaufbau produziert, wodurch der Aufbau und die Neubildung von Muskelgewebe,  Knochengewebe, Nervenzellen, Immunzellen, Hautzellen etc. ermöglicht wird.

Eine optimale kleine Abendmahlzeit, kalorienreduziert und vitalstoffreich, ist eine Portion von PLATINUM  L.O.V.E.  oder L.O.V.E. Chai  bzw. Hippokrates Standard oder Hippokrates Beere.  Zusätzlich MAP, wodurch die für den Proteinaufbau optimalen Aminosäure-Bausteine bereitgestellt werden.

Dadurch sind ideale Voraussetzungen dafür geschaffen, dass alle notwendigen Mikronährstoffe zur Verfügung stehen – für eine HGH-unterstützte Zell-Regeneration und  -Reparatur,  eine effiziente Zell-Reinigung und -Entgiftung sowie den Abbau von abgestorbenen Zellen.

Zusätzlich lässt sich der Schlaf fördern durch  L-Trytophanhaltige Lebensmittel wie Haferflocken in Mandelmilch,  eine Handvoll Cashew-Kerne oder ungesüßter Kakao in Cashew-Milch.

Aus L-Tryptophan wird Serotonin produziert – das Glückshormon, wodurch die Stimmung steigt, der Appetit vermindert und der Schlaf-Wach-Rhythmus reguliert wird.

Außerdem produziert unser Körper in der Zirbeldrüse ( Epiphyse ) aus Serotonin  das schlaffördende Hormon Melatonin, das mit Einbruch der Dunkelheit ausgeschüttet wird.

Der Melatoninspiegel lässt sich deutlich erhöhen durch den Verzehr von Sauerkirschsaft, z. B.  Apothe Cherry von Platinum – vor dem Zubettgehen.

Durch den hohen Antioxidantiengehalt des Apothe-Cherry wird außerdem dem oxidativen Stress entgegengewirkt, wodurch freie Radikale, die unsere Zellwände angreifen und die Erbsubstanz in unseren Zellen schädigen können, ausgeschaltet werden.

Auch durch Alkohol schläft man evtl. schneller ein, aber man schläft nicht gut durch, der Schlafrhythmus ist gestört,   d.h. der Körper regeneriert sich nicht. Der Hopfen im Bier und die Phenole im Rotwein können im Einzelfall eine beruhigende und entspannende Wirkung haben, wenn man sehr geringe Mengen trinkt ( max. 300 mi Bier oder 200 ml Wein ).  Größere Mengen aktivieren aber das Stresshormon Adrenalin. Dadurch wird das Herz-Kreislaufsystem stimuliert , man wacht häufiger auf und ist am Morgen erschöpft.

Besser sind dann eher Kräuter-Tees (Baldrian, Melisse, Passionsblume).

Vermeiden sollte man direkt vor dem Schlafengehen Ingwer, Petersilie, Brennessel, Wassermelone – die sind harntreibend ( natürliche Diuretika; Ingwer regt außerdem die Darmperistaltik und die Sekretion der Verdauungssäfte an, nachts nicht vorteilhaft ).

Für viele ist auch Koffein und Nikotin am Abend schlafraubend, weil kreislaufstimulierend.

Wenn man durch  Umstellung seines Lebensstils und seiner Ernährung Schlafstörungen nicht beheben kann, ist professionelle Hilfe zu empfehlen: Schlafmedizinische Untersuchung bzw. Schlaf-Labor.